Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0
Auftaktveranstaltung am 9. August 2017

Startschuss für das Projekt

Der digitale Wandel in der Arbeitswelt und seine Folgen für die Beschäftigtengesundheit stehen im Fokus des neuen Innovationsprojekts „Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0" der AOK Niedersachsen. „Wir sehen uns in der Verantwortung, rund um das Thema Arbeit 4.0 ganz gezielt den Aspekt Gesundheit zu thematisieren.“, betonte Dr. Jürgen Peter, Vorstandsvorsitzender der AOK Niedersachsen bei der offiziellen Auftaktveranstaltung am 9. August 2017. Erstmalig wurde hierbei das auf fünf Jahre angelegte Innovationsprojekt „Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0" öffentlich vorgestellt. Die teilnehmenden Unternehmen erfuhren im Rahmen seines Vortrags Hintergründe zur Projektinitiierung, zum Projektrahmen sowie zur wissenschaftlichen Projektbegleitung durch das Soziologische Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) e.V.

 

Herausforderungen der digitalisierten Arbeitswelt meistern

Als Referenten waren Wirtschafts- und Arbeitsminister Olaf Lies sowie Thorben Albrecht, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, anwesend. Olaf Lies referierte zu den Säulen der Digitalisierungsstrategie Niedersachsens. Thorben Albrecht berichtete über Herausforderungen für die Gestaltung politischer Rahmenbedingungen in einer zunehmend digitalisierten Arbeit.
Neben den Projektunternehmen, politischen Partnern und Unterstützern, sozialpartnerschaftlichen Unterstützern sowie der wissenschaftlichen Projektbegleitung durch das Soziologische Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) e.V. nahmen zahlreiche Vertreter von Unternehmens- und Wirtschafsverbänden, Gewerkschaften sowie Experten aus dem Bereich Arbeitswelt 4.0 an der Auftaktveranstaltung teil. Im Anschluss an die Vorträge erörterten Vertreter aus Politik, Gewerkschaft, Verbänden und Wissenschaft im Rahmen einer Podiumsdiskussion die veränderten gesundheitlichen Rahmenbedingungen in der Arbeitswelt 4.0. Hartmut Tölle, DGB-Bezirksvorsitzender, und Dr. Volker Müller, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen, schlossen zusammenfassend ab: „Wir möchten mit dem Projekt herausfinden, wo und wie die Digitalisierung die gesundheitlichen Ressourcen und Belastungen in der Arbeitspraxis verändert.“

 

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