Gesunde Arbeitswelt – eine gemeinsame Aufgabe

Wie kann in der modernen Arbeitswelt die Gesundheit der Beschäftigten erhalten und gefördert werden? Dies ist nicht nur eine Frage für Unternehmen, sondern eine gemeinsame Gestaltungsaufgabe von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Im Rahmen des Innovationsprojekts „Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0" hat die AOK Niedersachsen starke politische, sozialpartnerschaftliche und wissenschaftliche Akteure an ihrer Seite.

Unterstützung aus Politik und Wirtschaft

Das Innovationsprojekt „Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0" wurde in Partnerschaft mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sowie mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ins Leben gerufen. Neben den politischen Partnern und Unterstützern wird das Projekt sozialpartnerschaftlich durch die Unternehmerverbände Niedersachsen e.V. (UVN) sowie den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt begleitet.

Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung

Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung sieht in der fortschreitenden Entwicklung der Arbeitswelt viele Chancen für eine höhere Arbeitsqualität. Eine für die Beschäftigten flexiblere Einteilung von Arbeitszeit und -ort ist möglich. Davon profitiert insbesondere die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Arbeit wird selbstbestimmter und erlaubt mehr persönliche Entfaltungsmöglichkeiten. Gleichzeitig werden die Risiken im Blick behalten. Dazu zählen psychische Belastungen, die aus einer vermehrten Erreichbarkeit, weniger persönlichen Kontakten oder auch stärkerem Termindruck resultieren können. Das Ministerium möchte durch seine Politik die Chancen der Digitalisierung zur Verbesserung der Arbeitsqualität unterstützen und gleichzeitig durch entsprechende Maßnahmen den Risiken entgegenwirken.

 

Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Als oberste Landesbehörde gestaltet das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung unter anderem die Sozialpolitik und steuert die Sozialleistungen des Landes als überörtlicher Sozialhilfeträger. Im Bereich der Digitalisierung sieht das Ministerium große Potenziale, um das Gesundheitssystem effektiver zu machen.

 

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Vor dem Hintergrund der sich – auch und insbesondere durch die Digitalisierung – wandelnden Arbeitswelt hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Juni 2017 die Informationsplattform experimentierräume.de gestartet. Im Fokus steht hier, die sozialen Bedingungen und Spielregeln der künftigen Arbeitsgesellschaft zu thematisieren und mitzugestalten. Die Plattform bietet Unternehmen die Möglichkeit, innovative Praxisbeispiele von betrieblichen Experimentierräumen zu den Themen Arbeitsorganisation, -zeit und -ort sowie Gesundheit und Wissen vorzustellen und zu präsentieren.

 

Unternehmerverbände Niedersachsen e.V. (UVN)

Die Unternehmerverbände Niedersachsen e.V. (UVN) sind die Dachorganisation für mehr als 80 Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände in Niedersachsen sowie die Landesvertretung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA), des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. (BDI) und des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI).

 

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt

Der DGB-Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt vertritt als politische Stimme der Gewerkschaften die Interessen der Beschäftigten gegenüber politischen Entscheidungsträgern, Parteien und Verbänden. Rund 900.000 Gewerkschaftsmitglieder sind bezirksweit organisiert.